Die Fernsicht von der Plattform des Dresdner Rathausturmes über die Dächer der Landeshauptstadt und das Elbtal ist seit 2015 wegen Baumängeln nicht mehr möglich. Jetzt versprach die Stadtverwaltung, die beliebte Touristenattraktion ab Frühjahr 2025 wieder für kleine Gruppen zu öffnen.

Nach einjähriger Sanierung hat das Fünf-Sterne-Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden im Herzen des historischen Zentrums von Dresden jetzt wieder eröffnet. 1705 ließ Sachsens Kurfürst und Polens König, August der Starke, das Stadtpalais für seine Familie und Mätresse Gräfin Constantia von Cosel errichten. Seit dem Inferno des 13./14 Februar 1945 eine Brand- und Kriegsruine, entstand in den 1990er Jahren Sachsens erster Luxushotel daraus. Hier übernachteten die berühmtesten Welt-Politiker und Herrscher wie Barack Obama, Wladimir Putin, die Königinnen Margarethe II. von Dänemark oder Silvia von Schweden. In 180 exquisiten Zimmern und 31 luxuriösen Suiten, welche mit maßgefertigten Möbeln und luxuriösen Annehmlichkeiten ausgestattet sind, bietet das Hotel jetzt wieder höchsten Welt-Klasse-Standard.

Mit 5 Oskar-Nominierungen zählt der Film "The Zone of Interest" zu den Kino-Streifen, die bei der Verleihungs-Zeremonie zu den Favoriten zählen. Der Wahl-Dresdner Christian Friedel spielt darin den KZ-Kommandanten Rudolf Höß von Auschwitz und hat die Einladung zur Oskar-Verleihung am 11. März 2024 schon in der Tasche. Die Hoffnungen des Star-Mimen sind jetzt gewaltig, sich eventuell einen Platz im Film-Olymp zu sichern.   

Bislang fahren alle schweren ausländischen Laster, die etwas zu verzollen haben, zum Hauptzollamt in die Albertstadt. Als Alternativstadtort hat das Dresdner Rathaus nun die Wiese gegenüber dem Baumarkt Hornbach in Kaditz im Visier.  

Unsere weltberühmte Dresdner Frauenkirche, der wohl schönste protestantische Dom jenseits der Alpen, sucht einen neuen Organisten. Der Nachfolger des genialen Samuel Kummer kann sich noch bis Ende Februar bei der Dresdner Stiftung Frauenkirche melden. Er erhält einen 5-Jahres-Vertrag.

Dem Dresdner Stadtrat steht im Herbst eine diffizile Aufgabe bevor. Es geht um die Frage, ob einer kleinen Straße der sächsischen Landeshauptstadt den Namen der großartigen jüdischen Künstlerin Professor Lea Grundig (1906 - 1977) verliehen werden darf. Die Werke der bei einer Schiffsreise verstorbenen Kunstmalerin und Kinderbuchillustratorin finden sich nicht nur die Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern auch in der Nationalgalerie zu Berlin. 1945 aus dem Exil nach Dresden zurückgekehrt, wurde Grundig eine Ikone der DDR: 1964 bis 1970 Präsidentin des Verbandes Bildender Künstler der DDR, ab 1967 Mitglied des Zentralkomitees der SED. Zudem unterschrieb sie mit ihrem Künstlergemahl, Hans Grundig (1901 - 1958)m, eine nach sechs Monaten beendete Verpflichtungserklärung für die Stasi. Es wird wahrlich nicht einfach für die Kommunalpolitiker, hier eine Entscheidung herbeizuführen.   

Am 1. Februar 2024 verstarb im biblischen Alter von 99 Jahren der berühmte sächsische Kunsthistoriker Prof. Dr. Hans-Joachim Neidhardt. Noch zu seinem Geburtstag, am 20. Januar,  empfing er die Gäste in bester Laune. Wenige Tage  später rief in der dreieinige Gott währe des Schlafes in seiner unendlichen Gnade zu sich in die Ewigkeit. Als Kustos der neubegründeten Gemäldegalerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden begann nach Beendigung des Studiums der Kunstgeschichte 1959 sein langes Arbeitsleben. Sein erster großer Wurf von europaweiter Bedeutung war die von 250.000 Besuchern geschätzte Dresdner Caspar-David-Friedrich-Ausstellung zum 200. Geburtstag des Romantikers. Der Kunstpreisträger der Stadt Dresden setzte sich genauso für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche wie für die von ihm so verehrten Malerfürsten der Romantik. Heute, am 14. Februar 2024, wurde dem gebürtigen Leipziger mit einer bewegenden Trauerfeier in der Loschwitzer Kirche gedacht.  

79 Jahre nach dem Höhepunkt der schrecklichen englisch-amerikanischen Bomberangriffe auf Elbflorenz fallen am morgigen 13. Februar 2024 Faschingsdienstag und sogar 13. Februar wieder zusammen. Der 13./14. Februar 1945 ging als der düsterste Tag der Geschichte in die Historie des über 800-jährigen Dresdens ein, wird wohl als "Inferno von Dresden" ewig als Menetekel die Geschichtsbücher füllen. Die vier Angriffswellen der Royal Air Force und der United States Army Air Forces zwischen 13. und 15. Februar 1945 forderten etwa 25.000 Menschenleben, legten im Hagel der mörderischen Brand- und Sprengbomben eine der schönsten Städte Europas in Schutt und Asche. Die Dresdner gedenken an diesem Tag mit brennenden Kerzen, mit dem Geläut der Glocken aller christlichen Kirchen und still zur Schau getragenen Trauer ihrer familiären Opfer, der sinnlosen Zerstörung ihrer barocken Perle.

Mittwoch, den 14. Februar 2024, ist es soweit. Dann starten alle Gläubigen, die an den einzig wahren dreieinigen Gott glauben, in die siebenwöchige Passions- und Fastenzeit. Bis Karsamstag dient die Zeit der Einkehr, den Nachdenkens, auch des Verzichts auf übermäßigen Genuss.

Schmelzwasser aus Böhmen und Regenfälle lassen die Pegel der Elbe wieder rasch steigen. In Schöna, Dresden (Wasserstand 4,50 Meter) und Riesa besteht bereits wieder Alarmstufe 1. Am Montag, dem 12. Februar 2024, könnte die Alarmstufe 2 überschritten werden.

Neben Osterzgebirge und Sächsischer Schweiz ist auch das Zittauer Gebirge ein beliebtes Touristen-Ziel in Ostsachsen. Die Umgebindehäuser der Oberlausitz, die Traditionen der einstigen Leinenweberei und die Naturschönheiten ziehen Gäste aus aller Welt an. Der Berg Oybin zählt dabei zu den Top-Adressen. Doch dort verwahrlost sein Jahren der Berggasthof, welcher in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Wegen teilweiser Einsturzgefahr ist nun eine rund 100.000 Euro teure Notsicherung durch Gemeinde und Denkmalschutz geplant. Die heute noch nicht absehbare Generalsanierung und Ertüchtigung für den zukünftigen Betrieb kostet jedoch mehr als 12 Millionen Euro.  

Pünktlich zu Ferienbeginn lässt die Gewerkschaft wieder an Sachsens Flughäfen in Dresden und Leipzig die Muskeln spielen. Am Sonntag und Montag werden alle Arbeiten durch einen 48-stündigen Warnstreik lahmgelegt. Für Geschäftsreisende und Urlauber gibt es keine Möglichkeit, dieser misslichen Situation zu entfliehen. Am Dresdner Airport betrifft es 47 Starts und Landungen, in Leipzig 70 Flugbewegungen.   

Am 5. Februar 2024 starb in seinem modernen Haus in Dresden-Friedrichstadt der deutsche Architekt Peter Kulka. 1937 in Dresden geboren, ging er nach seinem Architekturstudium 1965 in die Bundesrepublik, wo er u. a. in Westberlin, Köln und Aachen wirkte. Mit der deutschen Wiedervereinigung in seine Geburtsstadt zurückgekehrt, erweiterte er u. a. den Sächsischen Landtag um den gläsernen Plenarsaal, überdachte den Kleinen Schlosshof des Residenzschlosses, konnte den Lingner Altstadtgarten Dresden nicht vollenden.

Tauwetter im Riesengebirge, Regenfälle in Böhmen und Sachsen lassen den Elbpegel ansteigen, den Fluss überall wieder über die Ufer treten. In Pirna - dem Tor zur Sächsischen Schweiz - musste bereits der Elbeparkplatz komplett gesperrt werden.

Einer der beliebtesten Wanderwege des Nationalparks Sächsische Schweiz, die von jährlich rund 150.000 Touristen besuchten "Schwedenlöcher", werden jetzt für 170.00 Euro bis Pfingsten saniert. Dabei muss man u.a. die verrosteten Metallkonstruktionen der Stufen zwischen den Felsen komplett erneuern. Die "Schwedenlöcher" sind dafür gegenwärtig komplett gesperrt. Insgesamt existieren im Nationalpark 400 Kilometer Wanderwege, davon 80 Kilometer derartige Steiganlagen.