Das architektonische Gedächtnis Sachsens ist in keinem sehr guten Zustand. Rund 30.000 Gebäude (von 100.858 Gebäuden) mit Baudenkmalstatus vergammeln, haben dringenden Sanierungsbedarf. In den letzten zehn Jahren sind beinahe 3000 Denkmale der Achitektur komplett verschwunden. Sie mussten wegen eklatanter Verschandelung ihrer Substanz durch gewissenlose Bauherren, nach Einsturz oder z. B. ungenehmigtem Abriss aus der Denkmalliste gestrichen werden.
Sachsens Nationalpark- und Forstverwaltung sorgt sich um neues Grün in der wildromantischen Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. So wurden letztes Jahr dort 165.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Vor allem Weißtannen und Buchen, Bergahorn, Eiche, Kiefer und Lerche sollen dem Klimawandel trotzen. Dazu kommen Hainbuche, Winterlinde und Flatterulme. Einen großartigen Beitrag leistet auch die renommierte Volksbank Pirna eG (das Kreditinstitut existiert ununterbrochen seit 3. März 1858), welche aus ihrer regionale Aktivitäten fördernden neuen Stiftung einen namhaften Betrag zu Wald-Neuanpflanzungen spendiert.
Pracht-Stätten des einstigen sächsischen Herrscherhauses, der Wettiner, laden am heutigen Sonntag, dem 4. Januar 2026, zu Ausflügen und Kurzweil ein: Im Stallhof neben dem Residenzschloss in Dresden wartet der Mittelaltermarkt zu den Rauhnächten. In der königlichen Hoflößnitz, dem Schloss in den Weinbergen der Stadt der Millionäre Radebeul, beginnt 12 Uhr das "Hoflößnitzer WeinbergGlühen" mit den edelsten Glühweinen Sachsens.
Halten Sie Ihr Geld zusammen, denn im neuen Jahr erwarten uns wieder steigende Preise. In der Landeshauptstadt Dresden erhöhen sich beispielsweise die Ticketpreise der Dresdner Verkehrsbetriebe - ab 1. April 2026 kostet die Einzelfahrt statt 3,40 Euro dann 3,60 Euro. Verschiedene Stadtmuseen verlangen 6 Euro statt bislang 4 Euro Eintritt. Die Abwassergebühr geht gleich drastische 24,4 Prozent in die Höhe - 2,45 Euro statt bislang 1,97 Euro je Kubikmeter. Die Liste der Grausamkeiten findet damit leider kein Ende.
Wir beten, dass sich die durch den Freistaat rollende Pleitewelle nicht weiter fortsetzt. Vor allem die Energiepreise - angetrieben durch Verzicht auf Atomkraft allein in Deutschland, den verkorksten Green Deal und die Besteuerung von Kohlendioxid - verliert die Industrie an Wettbewerbsfähigkeit. Dazu kommen weitere schlimme Fehlentscheidungen wie das Verbrenner-Aus. Wir erleben eine Wirtschaftskrise ohne Beispiel, die fast alle Branchen außer der Rüstungsindustrie trifft. Allein 2025 rutschten 600 sächsische Unternehmen in die Pleite, wurden mehr als 7000 Männer und Frauen arbeitslos.
Aus dem Herzen Dresdens, unter der steinernen Krone der weltberühmten Frauenkirche, sendet das Team von frauenkirche.de Neujahrsgrüße voller Dankbarkeit. Das neue Jahr 2026 möge wie das wiedererstandene Gewölbe dieses imposanten Gotteshauses ein Zeichen sein: Aus Trümmern kann Neues wachsen – aus Hoffnung Zukunft.
Der heutige Silvester-Tag erinnert im kirchlichen Kalender zunächst an den heiligen Papst Silvester I., der am 31. Dezember 335 starb. Sein Festtag wurde später mit dem weltlichen Jahresende verbunden. Aus christlicher Perspektive steht der 31. Dezember jedoch vor allem für die Dankbarkeit für das zu Ende gehende Jahr, Rückbesinnung und Vergebung sowie Zuversicht und Segen für kommende Zeiten. Genießen Sie die letzten Stunden des Jahres 2025 in Ruhe und Einkehr, sichern Sie Briefkästen und Fenster vor Böllerei und Raketen, beruhigen Sie Haustiere bei dem donnernden Lärm!
Die stählerne Loschwitzer Brücke, nach der Eröffnung 1893 liebevoll von den Dresdnern "Blaues Wunder" genannt, verbindet Loschwitz mit Blasewitz und ist in die Jahre gekommen. Seit Jahrzehnten wird sie saniert, der Verkehr reduziert. Verwitterter Korrosionsschutz ist heute nur eines der vielen Probleme dieser wichtigen Elbquerung. Geschätzte 160 Millionen Euro sind zu berappen, um dieses technische Denkmal weiter leistungsfähig zu erhalten.
Dresden samt aller eingemeindeten Orte rund um das Elbtal blieben bislang von der Aufstellung von Windkraftanlagen verschont. Dies verdankt Sachsens Landeshauptstadt einem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2013, welcher Windräder auf dem Stadtgebiet kategorisch ausschließt. Die Politiker wollten damals schon vermeiden, dass einzigartige Blickbeziehungen zur Barockstadt und sensible Naturräume zerstört werden. Sie bewahren durch ihren Entscheid Gottes Schöpfung nachfolgenden Generationen.
Es ist altes Brauchtum, welches noch aus heidnischen Zeiten stammt, jedoch trotz Christianisierung nicht ausgelöscht werden konnte. Während der Heiligen Nächte oder "Rauhnächte", welche sich vom 25. Dezember bis 6. Januar erstrecken, also der Übergangszeit zwischen altem und neuem Jahr, soll nach keltisch-germanischem Glauben die Geisterwelt offen stehen. Man schützt und reinigt sein Anwesen in jenen Tagen durch nächtliches Räuchern mit Weihrauch und Beifuß der Räume. Wer große weiße Wäsche wäscht, fange böse Geister und ruhelose Seelen ein, provoziere damit Todesfälle und Brände im Haus. Träume und Omen sollen eine Vorschau auf kommende Monate geben. Wer 12 Wünsche auf je einen Zettel notiere und von diesen jeden Tag einen verbrennt, soll auf manche Wunscherfüllung hoffen dürfen. Für verstorbene Ahnen werden Kerzen angezündet und der gedeckte Tisch noch einige Zeit zur Labung der anwesenden Geistwesen nicht abgeräumt. All dieser Muschebubu lässt sich allerdings kaum mit unserem christlichen Glauben an den einzig wahren, den Dreiieinigen Gott, vereinbaren.
Während 1990 rund 4,8 Millionen Menschen auf dem Gebiet des heutigen Freistaates Sachsen lebten und 2024 noch 4,04 Millionen gezählt wurden, werden es nun spürbar immer weniger. Statistiker gehen davon aus, dass die Zahl der sächsischen Männer und Frauen noch im Verlauf des Jahres 2026 unter vier Millionen Einwohner auf etwa 3,99 Mio. sinkt. In 40 Jahren könnte die Zahl der Sachsen auf unter drei Millionen geschrumpft sein. Da sich vor allem junge Menschen in den Metropolen konzentrieren, würde dies zu einer Entvölkerung ganzer meinden vor allem im Erzgebirge und der Lausitz führen.
Der 26. Dezember 2026 empfängt uns in Sachsen mit Sonnenschein und frostigen Temperaturen. Der heutige Tag ist vor allem in katholischen Regionen dem Heiligen Stephanus, dem ersten Märtyrer des Christentums, gewidmet. Viele verbringen den 2. Weihnachtstag mit Spaziergängen, Familientreffen bzw. dem Besuch von Weingütern, Theatern oder Museen.
Der heutige 25. Dezember ist das Hochfest der Geburt Jesu Christi – also Weihnachten. Wir Christen glauben, dass an diesem Tag Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, um die Menschheit zu erlösen. Allerdings ist dieser Tag historisch nicht als tatsächlicher Geburtstag Jesu überliefert. Die mittelalterliche Kirche wählte ihn, um den Glauben an das Licht Christi nahe an der Wintersonnenwende auch symbolisch im Jahreslauf zu verankern. Die Wintersonnenwende ist jener astronomische Zeitpunkt, an dem die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren tiefsten Stand am Himmel erreicht – und damit der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres stattfindet. Auf der Nordhalbkugel – also auch in Mitteleuropa – fällt die Wintersonnenwende meist auf den 21. Dezember. So war es auch in diesem Jahr 2025 unserer Zeitrechnung, welche sich ebenfalls auf die fiktive Geburt Christi bezieht.
In der heiligen Nacht der Geburt unseres Herrn grüßen wir alle Menschen der Völker dieser Erde. Das ewige Wort ist Fleisch geworden, und ein Licht, das nicht vergeht, ist in unsere Welt gekommen. Möge der Friede Christi die Herzen der Menschen erfüllen, die Trauernden trösten, die Leidenden stärken und die Mächtigen zur Gerechtigkeit bewegen. Wo Dunkel herrscht, lasse Gott sein Erbarmen aufleuchten; wo Hoffnung verloren ging, schenke er neuen Mut. So segne der Herr diese Welt in der Freude von Weihnachten. Friede sei mit Euch allen! Gesegnete Weihnachten
Der am heutigen frühen Nachmittag zu Ende gehende 591. Dresdner Striezelmarkt, der seinen Namen dem Dresdner Christstollen verdankt, war ein Rekord-Ereignis. 2,2 Millionen Besucher aus Sachsen, den Grenzlanden und der ganzen Welt pilgerten auf Deutschlands ältesten und schönsten Weihnachtsmarkt. Allein der Glühwein-Verbrauch war enorm: Mindestens 150.000 Liter haben die Händler verkauft!