Nachdem die Pläne für einen Fernbusbahnhof neben dem Dresdner Hauptbahnhof immer weiter verschoben wurden, kommt jetzt Bewegung in das Projekt, zu dem auch ein Fahrradparkhaus gehören soll. Der Betreiber verschiedener Supermärkte, Peter Simmel, will jetzt als Investor Gas geben. In unmittelbarrer Nähe ließ er schon das Simmel-Center mit Hotel, Lebensmittelmarkt und Büroflächen bauen.
Der Kultfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" regt das Staatsschloss Moritzburg bei Dresden seit Jahren zu Sonderausstellungen an. Dagegen klagt der Tscheche Josef Abrham junior seit Jahren - nun sogar vor dem tschechischen Verfassungsgericht. Der Sohn von Aschenbrödel-Schauspielerin Libuse Safrankova meint, seine Persönlichkeitsrechte seien beeinträchtigt, weil Fotos und Devotionalien aus dem Leben seiner Mutter präsentiert würden.
Der 27. Oberelbe Marathon am Sonntag, dem 26. April 2026 wird wieder für Verkehrs-Chaos in Dresden sorgen. Denn neben dem Terrassenufer werden diverse weitere Straßen gesperrt, dürften Busse und Bahnen besonders voll sein. Stellen Sie sich von 6 bis etwa 16.30 Uhr auf Ungemach ein!
Nachdem sich in den letzten Jahren viele Fluggesellschaften vom Dresdner Airport zurückzogen, ist "Sundair" nun die wichtigste Urlaubslinie für die Sächsische Landeshauptstadt. Mir ihr kann man seit heute Heraklion, Kos, Rhodos, Mallorca, Varna und Burgas erreichen. Ab Herst soll noch Antalya hinzukommen.
"Minol-Pirol", "Telelotto-Otto", "Messemännchen" oder der für Insektenvernichtungsmittel werbende "Mux" - 250 DDR-Werbefiguren sind jetzt bis 2. Mai 2026 in 17 Vitrinen auf 300 Quadratmetern im Einkaufszentrum ELBEPARK in Dresden zu sehen. Sie stammen aus der Sammlung des 60-jährigen Dresdners Torsten Meisel, welcher seit vielen Jahren auf Flohmärkten und im Internet auf Zeitreise geht, diese DDR-Kultfiguren aufspürt und bewahrt.
Für die Jubiläums-Gartenbauausstellung 1926 von Architekt und Maler Hans Poelzig (1869 - 1936) sowie seiner zweiten Frau Marlene Moeschke-Poelzig (1894 - 1985) im Stile des Art decó geschaffen, war der farbige Mosaikbrunnen im Dresdner Großen Garten ursprünglich nur als vergängliches Exponat für jene Exposition gedacht. Doch nun lebt er schon 100 Jahre und gehört zu den kleinen Wundern von Elbflorenz. Im Schatten von Frauenkirche, Zwinger oder Sixtina ist er zwar nur eine Attraktion am Rande. Doch am heutigen 23. April 2026 erfreut er seit exakt 100 Jahre Dresdner und Besucher. Für die ständige Werterhaltung sorgt der Freistaat Sachsen.
Besucher des Dresdner Residezschlosses, welche ab dem heutigen 22. April 2026 die Festetage besuchen, können die komplett fertig rekonstruierten Säle im zweiten Obergeschoss mit der neuen Dauerausstellung (450 Objekte, u. a. Krönungsfigurine Augusts des Starken), bewundern. Auch ist das historische Porzellankabinett in alter Pracht wiedererstanden.
Vom 14. bis 17. Mai 2026 lockt die Wein-, Garten- und Karl-May-Stadt Radebeul zu den 33. Karl-May-Festtagen in das gleichnamige Museum und den Lößnitzgrund, wo wieder eine prächtige Wild-West-Illusion aufgebaut wird. Spannende Vorführungen mit echten Nachfahren der Indianer, Pulverdampf von Wild West- und Schützenvereinen erwarten die Gäste.
Mit "Pariser Leben" von Jacques Offenbach widmet sich die renommierte Staatsoperette Dresden (1947 gegründet) in der neuen Saison einer der schönsten Kompositionen dieses Genies der leichten Muse. In der Adventszeit will man sich der Märchenoper "Hänsel und Gretel" widmen. Auch Carl Orffs "Carmina Burana" willman einstudieren.
Die Bücher über Winnetou und Old Shatterhand darf einige Jahre seit dem Tode des in Radebeul bei Dresden verstorbenen Abenteuerschriftstellers Karl May (1842 - 1912) nur die Familie Schmid verlegen. Ihr Karl-May-Verlag siedelte 1960 aus dem Elbtal nach Bamberg um. Jetzt will der 64-jährige Geschäftsführer Bernhard Schmid das bislang ausschließlich in der Hand seiner Familie befindliche Geschäft verkaufen. Schon vor Jahren bot seine Familie Manuskripte von Karl May für 15 Millionen Euro an. Der Verlauf - beispielsweise an den Freistaat Sachsen - scheiterte jedoch wegen der enorm hohen Preisvorstellungen. In Zeiten stark gesunkener Auflagen der Karl-May-Werke und anderer Randthemen um ihn herum scheint es sicher kein einfaches Unterfangen, für dieses Metier noch einen Liebhaber zu finden.
Die je dreieinhalb Meter hohen Heiligen auf den Balustraden der Dresder Hofkirche - seit Jahrhunderten wacht diese Schar z. B. aus Märthyrern, Propheten und Aposteln über das Gotteshaus und die Bewohner der Stadt. Doch offenbar sind nun einige der von Gott Auserwählten selbst in Not. Beim Heiligen Franz von Assisi stürzte im Januar ein 1,20 Meter großer Arm in die Tiefe, prallte vor der Kirche auf das Pflaster und zerbarst. Der Eigentümer der Kathedrale Sanctissimae Trinitatis, der Freistaat Sachsen, sicherte die edlen Figuren aus Elbsandstein nun mit Netzen ab.
Das wundervolle Radebeuler Mohrenhaus - eine schlossartige Villa mit großem Park (das Anwesen hieß im 17. Jahrhundert respektvoll "die Mohrenköpfe") - verfügt über einen zum Ende des 19. Jahrhundert entstandenen Pavillon mit Fliesen von "Villeroy & Boch". Radebeuler Bürger des Vereins für Denkmalpflege und neues Bauen wollen die 100.000 Euro teure Sanierung des Pavillons jetzt zusammen mit der Großen Kreisstadt Radebeul starten. Dafür werden noch Spender gesucht.
Die vier Jahre währende Sanierung des Zwingerhofes ist seit letztem Jahr Geschichte. Nun können im Juni 2026 auch 52 Orangenbäume aus dem Winterquartier in Großsedlitz wieder in das barocke Areal im Herzen Dresdens umziehen. Dies sind allerdings 23 weniger als vor zehn Jahren gepflanzt wurden. Denn 23 Holzkübel dieser mittlerweile 3,5 Meter hohen Bitterorangenbäumchen wurden durch einen das Holz zerfressenden Pilz morsch, werden ausgewechselt. Die bald wieder zu erlebende Pomeranzenpracht im Zwinger kann mit der Zeit Augusts des Starken kaum konkurrieren. Hatte doch Sachsens Fürst und Polens König damals 1700 solcher Orangenbäume aufgestellt.
Der 1975 errichtete Glasbrunnen bzw. Hyazinthenbrunnen (9,3 Meter Durchmesser) der Künstler Leoni Wirth, Karl Bergmann und Helmut Kappelt am Pirnaischen Platz vor dem ehemaligen Robotron-Komplex sprudelt dieses Jahr erstmals nicht mehr. Schuld ist die Landeshauptstadt Dresden, welche die Miete für den Brunnen-Technikraum im dahinter befindlichen Gebäude nicht mehr zahlt.
Vom heutigen 14. April 2026 bis zum 18. April sind beim 38. Filmfest Dresden (siehe: https://filmfest-dresden.de/de/programm/online-programm) etwa 380 Kurzfilme aus 60 Ländern zu sehen. 65 Beiträge nehmen an dem Auszeichnungsprogramm teil, bei welchem 72.500 Euro zu gewinnen sind. Das Festival ehrt auch den legendären Dresdner Kameramann Ernst Hirsch, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird und als "Das Auge Dresdes" gilt.