Das berühmteste Gebäck aus Sachsen, der Original Dresdner Christstollen, wird in dieser Sommerhitzte bereits von den Großen der Branche fleißig produziert. Rund 5 Millionen dieses christlichen Gebäcks - es erinnert an den Heiland, das gewickelte Jesuskindlein in der Krippe - verlassen jedes Jahr die glühenden Backöfen von 100 Industrie- und Handwerksbäckern in einem streng abgegrenzen geografischen Raum in Dresden und rund um die Landeshauptstadt von Sachsen. Allein die weltweite agierende Export-Firma Dr. Quendt stellt etwa 2,5 bis 3 Millionen Stollen davon her. Weiterhin wird geschätzt, dass die 5 bis 10 Großen der Branchen 85 Prozent der Gesamtmenge backen. Wer den Original Dresdner Stollen selbst backen möchte, findet das Originalrezept im legendären "Sächsischen Spezialitätenbackbuch. Schlemmer-Rezepte von Dr. Quendt", welches für 11,95 Euro Euro in 13. Auflage vorliegt.   

Dresden leidet seit 2010 an einem Überangebot von Kapazitäten in Hotels, die meist nur 40 Prozent Auslastung erreichen. Auf der anderen Seite fehlt bezahlbarer Wohnraum, weil Wohnungseigentümer lieber den schnellen Euro mit Kurzzeitvermietung z. B. über das Airbnb-Portal machen wollen. Die Stadt hat nun eine Satzung vorgelegt, welche die private Vermietung von Wohnraum an Touristen drastisch einschränken will. Laut dieser ist es künftig verboten, Wohnungen länger als zwölf Wochen im Jahr fremdzuvermieten. Auch ein Leerstand von mehr als einem Jahr gilt demzufolge dann als Zweckentfremdung. Die Regelung soll auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt werden. Damit hofft man, 700 Wohnungen wieder dem regulären Wohnungsmarkt zuzuführen. In Leipzig existiert solch eine solche Satzung seit September 2024 - und es wurden 800 Wohnungen zurückgewonnen.

Die berühmte Felsenbühne Rathen in der Sächsischen Schweiz bleibt das ganze Wochenende wegen Katastrophenschäden geschlossen. Freitagabend, gegen 18 Uhr, gab es eine Starkwetter-Katastrophe mit Sturm, bei der ein 28-jährigen Mann von einem Baum erschlagen und weitere 13 Personen verletzt wurden. Bäume mit einem Meter Stammdurchmesser entwurzelten, Wege und Schluchten wurden unpassierbar. Es gilt gegenwärtig ein striktes Betretungsverbot des Areals zwischen Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal.   

Er weihte unsere Dresdner Frauenkirche am 30. Oktober 2005, war von 2004 bis 2015 als Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens Oberhirte aller Protestanten im Sachsenlande. Jetzt ist der am 19. April 1950 in Lüdenscheid geborene Jochen Bohl nach langer schwerster Krankheit verstorben. Am 29. Juli 2026 vollendete sich das Leben des Geistlichen, der seit 1995 Oberkirchenrat und Direktor des Diakonischen Werkes mit 16.000 Mitarbeitenden war, in Radebeul. Möge Jochen Bohl seinen Ehrenplatz finden an der Seite unseres einzig wahren, des Dreieinigen Gottes in der Gestalt von Vater Sohn und Heiligem Geist.

Heute erneut 36 Grad im Schatten, kaum Regen und der Boden bis in die Tiefe staubtrocken - Sachsens Wälder ächzen unter der Dürre! Der Forstbehörden bereiten sich wieder auf Waldbrände vor. 2025 brannte es in Sachsens Forsten in 110 Fällen, wobei der Brand von 2000 Hektar in der Gorischheide der größte und verheerendste war. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Brände durch Fahrlässigkeit oder Brandstiftung entstehen. Bürger achtet auf Sachsens wunderbare Wälder!

Die 35 Jahre alte Agave im Südbereich der Barockanlage vom Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul hat ihre goldglänzenden Staubgefäße in fünf Meter Höhe entfaltet, blüht in vollster Pracht. Doch unten welken schon ihre fleischigen Blätter, schrumpfen, werden schlaff. Denn mit der Blüte hat sich das Leben der Wunderpflanze vollendet. Wie alles Irdische ist sie dem Tode geweiht, kämpft gerade ihren letzten Kampf.  

Die mehr als 300 Jahre alten Dresdner Kapellknaben - der Chor der Katholischen Hofkirche - weichen von einer seit Jahrhunderten gepflegten Tradition ab. Deren Kinderchor hat unter Domkapellmeister Christian Bonath 47 Mädchen aufgenommen. Beim weltberühmten Dresdner Kreuzchor der Evangelisch-Lutherischen Kirche Sachsens unter städtischer Verwaltung, welcher seine einzigartige Tonlage nicht verwässern und mit der über 800 Jahre währenden Tradition eines Knaben- und Männerchores nicht brechen wird, kommt solch Vermischung allerdings nicht in Frage.

Lassen Sie sich diese abendliche Andacht am heutigen 27. Juli 2026 nicht entgehen! 18 Uhr lädt unsere weltberühmte Dresdner Frauenkirche zur Veranstaltung "Wort & Orgelklang" mit einer zentralen Kirchenführung ein. Hören Sie Gottes Nachrichten, Orgelklang, lassen Sie sich verzaubern von den heiligen Worten beim Psalmgebet. Im Anschluss wird Ihnen von der Kanzel aus der Kirchenraum mit Altar, Orgtel, den Betstuben und den gigantischen Kuppelgemälden vorgestellt.

 

Man süffelte Wein und Bier aus weißen Porzellanschlüsseln, aus Kanonen, Windmühlen, Schiffen, Jungfrauen, Kokosnüssen, Laternen oder riesigen Glaspokalen. Die Willkommensgefäße, welche Sachsen-Herrscher aus dem uralten Hause Wettin und deren nobelste Hochadels-Gäste anderer Länder und Dynastien zur Begrüßung leeren mussten, werden jetzt im Schatzkammermuseum Grünes Gewöbe präsentiert. Die Schau "Auf Ex! Willkommenspokale im Grünen Gewölbe" ist bis 3. Januar 2027 im Dresdner Residenzschloss zu sehen.  

Am heutigen 25. Juli 2026 findet auf dem Areal der drei Loschwitzer Elbhangschlösser wieder die Dresdner Schlössernacht statt. Leider sind alle Flaniertickets für das bekannte Event ausverkauft. Allerdings soll es für spontane Dresden-Besucher noch 200 dieser Tickets an der Abendkasse geben, welche 16 Uhr öffnet. Das große Feuerwerk wird auch vom anderen Elbufer ohne Tickets zu bewundern sein. Nach Veranstalter-Angaben startet es 22.45 Uhr.

Algen, Flechten und Moose machen sich breit, der Sandstein leidet unter Versalzung. Deshalb wird das Nymphenbad unseres weltberühmten Dresdner  Zwingers - 1712 bis 1719 unter Leitung von Barock-Genie Matthäus Daniel Pöppelmann (1662 - 1736) entstanden - in den nächsten Monaten saniert. Unter Federführung der Zwingerbauhütte arbeiten Steinbildhauer und Restauratoren an den Wasserspielen, den filigranen Balustradenfiguren und Skulturengruppen, welche sich um die sagenhaften Meeresgötter und Nymphen scharen und letztmalig 2008 einer Generalkur unterzogen worden sind. Im Spätherbst soll die Attraktion wieder besuchbar sein.

Mit einer Sonderbriefmarke im Wert von 95 Cent feiert die Deutsche Post jetzt das sächsische Sektjubiläum. Im Jahre 1836 - also vor genau 190 Jahren - begannen drei Winzer im heutigen Radebeul mit der Herstellung von Champagner, der seit dem Versailler Vertrag allerdings nur noch Sekt heißen darf. Sie waren damit die ersten in Sachsen und nach einer anderen Produktionsstätte in Schlesien die zweiten in ganz Deutschland. Das Staatsweingut Schloss Wackerbarth sieht sich heute in dieser Traditionslinie.

MIt 180 Millionen Euro weitgehend durch internationale Spenden finanziert, gilt unsere Dresdner Frauenkirche als größte bürgerschaftlich finanzierte, denkmalgerechte Rekonstruktion eines historischen Bauwerks von internationaler Bedeutung. Insgesamt verfügt der Freistaat Sachsen mittlerweile über 101.000 registrierte Dekmäler, ist somit das Bundesland mit der höchsten Denkmaldichte in ganz Deutschland. Als größtes Monument gilt das Leipziger Völkerschlachtdenkmal mit 40.000 Kubikmeter Baumasse, das 91 Meter in den Himmel ragt.  

Durch die Luft schwirrende Brennhaare dieser tückischen Raupe lösen schwere allergische Reaktionen bei empfindlichen Menschen aus, die von Atemnot, Haut-Quaddeln bis zum allergischen Schock reichen können. Deshalb wird der Eichenprozessionsspinner in der Ladeshauptstadt Dresden jetzt u. a. mit Insektizid energisch bekämpft. Im Großen Garten haben Experten mit Schutzkleidung bereits 1617 Nester von ca. 400 Bäumen entfernt. Laut Stadtverwaltung sind auch der Waldpark Blasewitz, Albertpark, Hechtpark und Süüdhänge des Ellbhanges betroffen. Allerdings bleiben wegen des enormen Aufwandes wohl viele Nester unentdeckt.

Wie weiter mit den 1630 Kirchen, Kapellen und Friedhofskapellen, die sich heute im Besitz der Evangelischen Landeskirche Sachsens befinden? Diese Frage bewegt zunehmend Bischof und Pfarrer. Sank die Zahl der Kirchenmitglieder und Kirchensteuerzahler doch von 1,2 Millionen im Jahre 1992 auf heute kaum noch 0,56 Millionen dramatisch. Damit wurden auch die Kassen immer leerer. In manchem Kirchlein wird nur noch in wenigen Tagen des Jahres Gottesdienst gefeiert. Die Dresdner Frauenkirche hat überhaupt keine eigene Gemeinde, wartet jeden Tag auf Touristen. Per zweijährigem Baumoratorium - der Aussetzung jeglicher Baumaßnahmen - will man sich Zeit nehmen, zu eruieren, welche Gotteshäuser überhaupt noch eine Zukunft haben und für die Bauerhaltung auserkoren bleiben.