Seit dem Wochenende vom 10. bis 12. Juli 2026 sollte in Dresden das 190-jährige Jubiläum der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt kräftig gefeiert werden. Denn die Weiße Flotte - als Elbdampfschiffahrts-Gesellschaft am 8. Juli 1836 gegründet - ist seit 190 Jahren auf der Oberelbe unterwegs. Nun stört die Elbe-Ebbe mit Pegelstand bei nur 56 Zentimeter in Dresden den Ausflugsverkehr enorm. Bis auf die 90-minütige Stadtfahrt nach Blasewitz (10 bis 17 Uhr) entfallen am morgigen Montag, dem 13. Juli 2026, alle anderen Linien. Leider auch jene elbaufwärts nach Pirna und in die Sächsische Schweiz sowie jene elbabwärts über Radebeul nach Meißen und Diesbar-Seußlitz - entlang der Sächsischen Weinstraße.
Im Garten des Staatsweingutes Schloss Wackerbarth hat eine 35 Jahre alte Agave ihre Blüte gebildet. Oben am meterhohen Stengel sprießen die Ästel mit Knospen heraus. Innerhalb weniger Stunden wird sie blühen. Damit vollendet sich das Leben dieser in der Barockzeit in Sachsen sehr begehrten Kübelpflanzen. Nach ihrer Blüte und der Samenproduktion für Nachkömmlige sterben Agaven.
Vom 14. Juli bis 26. Juli 2026 gastiert das Tanztheater der Enrique Gasa Valga Dance Company mit einer Hommage an das Leben der Künstlerinnen-Ikone Frida Kahlo in der Semperoper. Tickets gibt es in den Preisklassen von 59,90 bis 129,90 Euro.
Dresden - Sachsens Landeshauptstadt beiderseits der Elbe mit ihren wunderbaren Tallage und den fruchtbaren Auen - zählt zu den von der Vegetation her grünsten und schönsten Städten Deutschlands. Nördlich der Innenstadt erstreckt sich die Dresdner Heide - mit 50 Quadratkilometern eins der größten noch zuammenhängenden Stadtwaldgebiete Europas! Schon Sachsens Herzöge, Kurfürsten und Könige legten Parks und Gärten wie den Großen Garten oder den Schlosspark Pillnitz an. Adelige und Bürgertum sorgten dafür, dass ihre Villen von Parks und Gärten umgeben waren. Zehntausende Straßenbäume, dazu Friedhöfe und Kleingartenanlagen als grüne Oasen komplettieren dieses Paradies.
Die denkmalgeschützte Villa "Urvasi" am Lahmannring 17 auf dem Dresdner Weißen Hirsch wurde 1912 von Architekt Max Herfurt (1872 - 1932) für das deutschlandweit renommierte Lahmann-Sanatorium erbaut. Wo einst 90 noble Appartements auf Patienten warteten, entstanden ab 1995 ein Betreutes Wohnen und später 38 Mietwohnungen. Seit einem Großbrand im Juni 2022 ist das Gebäude unbewohnbar und soll jetzt von den Eigentümern verkauft werden.
Drei Tage lang, von 15 bis 22 Uhr, findet jetzt bis 9. Juli 2026 auf der Dresdner Hauptstaße hinter dem Goldenen Reiter der sogenannte "Schaubudensommer" statt. Mit Theaterkarussell und Theatergeisterbahn, Akrobatik, Zirkus sowie viel Klamauk auf Kleinkunstbühnen. Eintritt frei!
Der wildromantische Keppgrund mit seinem Wanderweg bei Dresden-Hosterwitz - ein Lieblingsort von "Freischütz"-Komponist Carl Maria von Weber - wurde durch die Stadt Dresden völlig vernachlässigt, ist seit 2010 wegen Einsturzgefahr einer Treppe sowie einer Szützmauer gesperrt. Geld für die Sanierung will jetzt der 62-jährige Welt-Bass René Pape mit einem Benefizkonzert sammeln. Der Opernstar singt am 28. August 2026, 19 Uhr, in der Weinbergkirche Pillnitz Dvorak und Mahler. Am Flügel sitzen Prof. Matthias Lademann und Katharina Pfeiffer, an der Orgel Florian Mauersberger.
Mit der Verlängerung seines Vertrages durch die Landeshauptstadt Dresden bleibt der 62-jährige deutsche Cellist Jan Vogler bis 2031 Intendant der Dresdner Musikfestpiele. Seit 2009 an der Spitze dieses Klassikfestivals stehend, wurde sein Jahresgehalt bei 45 Urlaubstagen außerdem um 48.000 Euro auf 276.000 Euro aufgestockt. Vogler, der nebenbei auch das Moritzburg Festival leitet, als Solist und in kammermusikalischen Ensembles weltweit begehrt ist, will die Erfolgsgeschichte der Musikfestspiele als dienstältester Intendant fortschreiben. Musikliebhaber können sich schon auf die 50. Ausgabe der Dresdner Musikfestpiele im Jahr 2027 freuen!
Nachdem der bisherige Betreiber (bekam lediglich 60.000 Euro Zuschuss jährlich von der Stadt) vor fünf Jahren vergrault wurde, vermissen die Bewohner der Stadt Meißen ihren Heimatzoo im Schlosspark von Siebeneichen. Doch das von der Domstadt versprochene Projekt eines neuen Familientierparks scheint in weite Ferne zu rücken. Personal- und Planungsquerelen, dazu überbordende Kosten, die schon bei 1,7 Millionen Euro liegen, verhindern die versprochene Eröffnung in diesem Jahr. Mittlerweile warnen Expeten, dass das steile Schlossparkareal gänzllich ungeeignet für einen Tierpark sei. Womöglich wird es gerade für einen - jedoch extrem teuren - Abenteuerspielplatz reichen.
Unsere weltberühmte Dresdner Frauenkirche ist nicht nur ein heiliger, sondern auch ein kühler und vor Sommergewittern geschützter Ort. Wie wäre es, am heutigen 3. Juli 2026, 18 Uhr, bei der Veranstaltung "Friedeswort & Orgelklang" Entspannung und Ruhe zu finden? Zum Versöhnungsgebet aus Coventry erwartet Sie auch die zentrale Kirchenführung. Ob Dresdner oder Gäste - Sie sind herzlich eingeladen!
Die Investoren Thomas Bohn und Oliver Kreider unterzeicheten jetzt mit dem Insolvenzverwalter den notariellen Vertrag für die Übertragung des Erbbaurechts über 1,65 Millionen für das einst dem Odolfabrikanten Karl August Lingner gehörende Loschwitzer Elbhangschlosses. Beide wollen die noch nötigen etwa 5 Millionen Euro in die Vollendung des Wiederaufbaus investieren, dem Förderverein - welcher seit 2013 bereits 15 Millionen Euro investierte - eine Heimstatt für sein segensreiches Wirken geben sowie das komplette Schloss der Öffentlichkeit zugänglich machen. Damit erfüllen sie vollumfänglich Lingners Testament.
Einer der berühmtesten und ältesten deutschen Knabenchöre - der über 800 Jahre alte Dresdner Kreuzchor (140 Knaben und Männer) geht heute (bis 8. Juni) auf Sommerreise. 69 Kruzianer unter ihrem Kreuzkantor Martin Lehmann (52 Jahre alt) - dem 29. Kreuzkantor seit der Reformation - treten u. a. in der historischen Klosteranlage Thalbürgel in Thüringen, und beim Choriner Musiksommer in der Klosterruine Chorin bei Eberswalde in Brandenburg auf. Aus dem berühmten Chor gingen neben dem heutigen Kreuzkantor schon viele Musikerpersönlichkeiten hervor. Darunter die Sänger Peter Schreier, Olaf Bär und Sebastian Wartig bzw. die Dirigenten Hartmut Haenchen, Eckehard Stier oder Hermes Helfricht.
Mit großem Brimborium soll am 2. Juli 2026 in Dresden die Smart Power Fab der Infineon Technologies AG eröffnet werden. Die Investition von 5 Milliarden Euro schafft etwa 1000 Arbeitsplätze. Es handelt sich um die großzügige Erweiterung bereits bestehender Anlagen einer fast vollautomatischen Fertigung 300 mm großer Siliziumscheiben (genannt Wafer). Auf einem Wafer werden etwa 30.000 Chips eingeäzt.
Die Elbe führt derzeit so wenig Wasser, dass die Strecken für die bis zu 147 Jahre alten Schiffe der ältesten und größten historischen Raddampferflotte nicht mehr sicher befahrbar sind. Deshalb sind am Dienstag, dem 29. Juni 2026, keine Fahrten möglich. Die Kapitäne warten, dass der Pegel Dresden der Elbe (gegenwärtig um die 50 cm) durch Regenfälle in den nächsten Tagen wieder steigt.
Wegen Hitze wurde die letzte Veranstaltung des 5. Dresdner Zirkustheaterfestivals am heutigen Sonntag, dem 28. Juni 2026, abgesagt. Das am 18. Juni unter Federführung des Societaetstheaters gestartete Festival vereinte in den letzten Tagen auf mehreren Bühnen zwölf Companies aus acht Ländern.