Die Pillnitzer gilt als größte und älteste Kamelie nördlich der Alpen, wurde 1801 als 30-jähriger Baum vom Hofgärtner in der Sommerresidenz der Kurfürsten Sachsens gepflanzt. Heute ist sie elf Meter breit und neun Meter hoch. Damit der Wunderbaum den Frost gut übersteht, wird morgen gegen 10 Uhr das 54 Tonnen schwere und 13 Meter hohe Schutz-Gewächshaus auf Schienen über die Kamelie gefahren. Bei 4 bis 6 Grad überwintert die Pflanze, entwickelt ab Mitte Februar tausende karminrote Blüten.   

Die mit Millionenaufwand und einer Schar bezahlter Experten betriebenen Schutzmaßnahmen für zugewanderte Wölfe sorgen in Sachsen seit Jahren für Proteste von Nutztierhaltern und Jägern. Denn die Schäden an Wild und vor allem in Schafherden, welche sich vor den blutgierigen Wölfen nicht mehr schützen lassen, sind enorm. Am Wochenende töteten Wölfe wieder zwei Dutzend Schafe rund um das sorbische Dorf Ralbitz-Rosenthal.  Inzwischen ist auch die Politik alarmiert, fordern Landräte den Abschuss der Wölfe. 

Zum heutigen Sonntag sollten Touristen die Dresdner Innenstadt und angrenzende Regionen meiden. Für eine Marathon-Veranstaltung sind das Stadtzentrum, die Neustadt samt Radeberger Vorstadt, Striesen, Blasewitz, Johannstadt und Gruna von umfangreichen Straßensperrungen betroffen.

 

Der Dresdner Professor der Medizin und einer der anerkannten Fachleute für Onkologie in Deutschland, der 65-jährige Dr. med. Gerhard Ehninger, wird für sein beispielgebendes bürgerschaftliches Engagement innerhalb der Stadtgesellschaft morgen auf Schloss Albrechtsberg mit dem Erich-Kästner-Preis geehrt. 

Europas größte Felsenfestung Königstein in der Sächsischen Schweiz - jetzt gibt's zur 2015 eröffneten Dauerausstellung "IN LAPIS REGIS - Auf des dem Stein des Königs" auch einen opulenten Katalog. Der Band von 336 Seiten mit 540 wundervollen Illustrationen stellt das beste Nachschlagewerk zur Geschichte der berühmten Wehranlage dar. Das Werk ist im Museumsshop erhältlich, kostet 29,90 Euro.  

Die berühmte Dresdner Staatsoperette - Deutschlands einziges Operettentheater - wurde am 18. Oktober Opfer einer tragischen Wasser-Havarie. Bei Überprüfungen an der Feuerlöschanlage löste nach einer Fehlbedienung die Sprinkleranlage aus, überschwemmte u.a. Bühne, Orchestergraben und wichtige technische Anlagen. Der Schaden wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Die Intendanz ordnete die Schließung des Hauses im ganzen Oktober und November an. Auch eine geplante Premiere Ende Oktober ist abgesagt. 

Einst sorgten Dresdner Bürger um den heute 74-jährigen Star-Trompeter Ludwig Güttler mit ihrem "Ruf aus Dresden" für den Wiederaufbau unserer weltweit einzigartigen Dresdner Frauenkirche. Jetzt gibt es einen neuen Ruf aus Elbflorenz namens "Charta 2017" der aufrechten Dresdner Buchhändlerin Susanne Dagen, den sofort auch Prominente wie der 48-jährige Schriftsteller Uwe Tellkamp ("Der Turm") unterzeichneten. Darin warnen sie vor einer neuen deutschen "Gesinnungsdiktatur", wie sie auf der Frankfurter Buchmesse zu beobachten war. Der Aufruf lautet: "Wenn ein Branchen-Dachverband ... darüber befindet, was als Meinung innerhalb des Gesinnungskorridors akzeptiert wird und was nicht, wenn gar zu 'aktiver Auseinandersetzung' mit missliebigen Verlagen unter Nennung ihrer Standnummer aufgerufen wird und diese dann im 'Kampf gegen Rechts' beschädigt und ausgeräumt werden, dann ist unsere Gesellschaft nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt."

Fans des 68-jährigen Star-Geigers André Rieu und seines bereits seit 30 Jahre existierenden Orchesters können jubeln. Wie dieses Jahr im Januar wird der Walzerkönig unserer Tage auch beim 13. SemperOpernball am 26. Januar 2018 ab Mitternacht für Stimmung auf dem Tanzparkett sorgen. Der vom 52-jährigen internationalen Kulturmanager Prof. Hans-Joachim Frey erfundene und geleitete Dresdner Ball gilt mittlerweile als größtes Klassik-Entertainment-Event Deutschlands, lockt trotz Kartenpreisen bis ca. 2300 Euro jedes Jahr 2500 der Schönen und Reichen in das prachtvollste Opernhaus der Welt.  

Einst ein großer deutscher Zirkus mit dem weltgrößten Haus bis 1945 in Dresden, fristet der Name Sarrasani heute als Dinner-Show ein eher kümmerliches Dasein. Nach der Insolvenz des 44-jährigen André Sarrasani im letzten Jahr musste auch der Standort im Stadtzentrum aufgegeben werden. Jetzt will er u. a. mit mexikanischen Kraftakrobaten nahe der Autobahn im Elbepark am 24. November neu durchstarten. Das Varietee-Programm mit Vier-Gänge-Menü im 300-Mann-Zelt soll an 50 Abenden über die Bühne gehen.  

"Dresden - Einst & Jetzt" heißt das zauberhafte neue Dresden-Buch, das ab Montag in den Buchläden erscheint. In vollendeter Weise wie nie zuvor führt der mit sachkundigen Texten und faszinierenden Fotos ausgestattete Band (20 Euro) aus dem Sutton-Verlag zu 55 historischen Orten der Stadt. Diese teilweise einzigartigen historischen Fotos werden aktuellen Farbfotos gegenübergestellt. Diese versinnbildlichen die Mühen der Restaurierung und des Wiederaufbaus der barocken Perle Europas, zeigen aber auch die vielen schrecklichen Bombenlücken, welche das Inferno des 13./14. Februar in Dresden bis heute riss.    

Der 44-jährige Geiger Daniel Hope hat mit 5-Jahresvertrag ab sofort die neue Position eines Künstlerischen Leiters der Dresdner Frauenkirche inne. 1973 in Südafrika geboren, aufgewachsen in Großbritannien und mit deutschem Pass und Familie in Berlin lebend, gastierte Hope seit 2011 öfters in unserem weltberühmten Gotteshaus. Der Bundesverdienstkreuzträger konnte neben seiner Karriere als Geiger bereits als Künstlerischer Leiter der Festspiele Mecklenburg Vorpommern Erfahrungen im Kulturmanagement sammeln.   

Im gerade für 100 Millionen Euro sanierten Dresdner Kulturpalast tritt heute Abend eine Weltpersönlichkeit auf die Bühne: Star-Tenor Rolando Villazón Mauleón! Der 45-Jährige gebürtige Mexikaner mit französischer Staatsbürgerschaft präsentiert seinen Fans "Schätze des Belcanto".

Das barocke Dresden mit seinen gastfreundlich-konservativen Menschen ist eine der Traum-Destinationen des deutschen und internationalen Tourismus. Bereits 5,4 Prozent mehr Gäste und 3,6 Prozent mehr Hotel-Übernachtungen in diesem Jahr lassen die Fremdenverkehrs-Experten jubeln. Dabei sind die Landsleute von Russlands gerade 65-jährigem Präsident Wladimir Putin, der selbst vier Jahre lang stolzer Dresdner war, besonders treu. Besucher der Russischen Föderation nehmen bereits Platz vier der Gäste aus dem Ausland ein. Vorausschauende Geschäfte, Hotels, Restaurants und die Luftfahrt haben sich längst auf die interessierten Moskowiter und St. Petersburger eingestellt.

2016 schenkte der großherzige 73-jährige Sammler Egidio Marzona den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sein Archiv der Avantgarden. Das aus Dokumenten, Briefen, Fotos, Skizzen, Zeichnungen, Möbeln und rund 1000 Kunstwerken bestehende Archiv wird jetzt teilweise im Japanischen Palais präsentiert. Bis 2021 baut der Freistaat Sachsen das Blockhaus an der Neustädter Brückenrampe der Augustusbrücke für 20. Mio. Euro zum Schatzhaus für Marzonas Sammlung aus.

Erst taucht unsere weltberühmte Dresdner Frauenkirche auf einer Liste von Zielen des islamistischen Terrors auf. Jetzt wurde sie nachts durch Graffiti-Schmierereien geschändet. Die gottlosen Schwerkriminellen kritzelten mit weißer Farbe etwa fünf Meter lang und zwei Meter hoch den Spruch "Bomber Harris was here" (Bomber Harris war hier) auf 300 Jahre alte historische Steine an die Fassade neben Eingang F. In der Vergangenheit hatten vornehmlich Linksextremisten, die wegen ihrer den Staat und die Demokratie gefährdenden Umtriebe vom Verfassungsschutz beobachtet werden, Air Chief Marshal Sir Arthur Harris (1892 - 1984) thematisiert, der am 13. Febrar 1945 den Befehl zur infernalischen Zerstörung Dresdens gab.