Deutschlands ältester, romantischster und wohl auch berühmtester Weihnachtsmarkt - der Dresdner Striezelmarkt - startet am 27. November, 16 Uhr, in die diesjährige Saison. Der Markt im Herzen von Elbflorenz leitet seinen Namen von dem bekannten Weihnachtsgebäck, dem Original Dresdner Christstollen bzw. Striezel, ab.

Zu den 101 besten Hotels in Deutschland zählen dieses Jahr das Gewandhaus Dresden Autograph Collection und das Relais & Châteaux Hotel Bülow Palais in der Dresdner Neustadt. Warum das Taschenbergpalais Kempinski Dresden - eine der besten und berühmtesten Luxusherbergen im Lande - nicht bei der Preisträgerverleihung am Sonntagabend am Chiemsee Erwähnung fand, bleibt eine offene Frage.

Weil die Kassen leer sind, allein 2025 der Dresdner Verkehrsbetriebe AG 18 Millionen Euro fehlen, müssen die Fahrpläne ausgedünnt, Busse und Bahnen gestrichen werden. Auch an einen lediglich noch saisonalen Betrieb von Bergbahnen und Fähren wird gedacht.

Gräber werden mit Reisig und Blumen geschmückt, Kränze auf Grüfte gelegt und es wird sich in Gedanken und Gebeten an die teuren Toten erinnert. Auf Friedhöfen gedenken die evangelischen Sachsen am Totensonntag oder Ewigkeitssonntag, dem 24. November 2024, den Verstorbenen.

Der Sturz der Dresdner Carolabrücke in die Elbe macht die wichtige Wasserstraße seit Wochen unpassierbar. Ende Januar sollen wenigstens so viele der tonnenschweren Steinbrocken aus dem Fluss geborgen sein, dass wieder eine 30 Meter breite Fahrrinne existiert. Dann könnten zumindest temporäre Schiffspassagen mit Ausnahmegenehmigung möglich werden.

"Christmas Garden" heißt es wieder in der Sommerresidenz der sächsische Kurfürsten und Könige in Schloss Pillnitz. Unter dem Werbeslogan "Lustgarten im Lichterglanz" verwandeln abends 45.000 Lichtpunkte das barocke Areal in eine zauberhafte Märchenwelt. Geöffnet ist bis 12. Januar bei Ticketpreisen ab 19.50 Euro.

Am heutigen Mittwoch, dem 20. November 2022, ist Buß- und Bettag in Sachsen. Als einziges Bundesland begeht der Freistaat diesen Feiertag. Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz lädt an diesem Tag zu Kurzkonzerten auf der Jehmlichorgel der Garnisonkirche ein.

Nach der bereits unrettbar in die Elbe gestürzten Dresdner Carolabrücke sowie der wegen Rost im Beton komplett gesperrten Elbbrücke in Bad Schandau, gibt es jetzt schlimme Schäden an einer zweiten Dresdner Brücke. Die aus vier Einzelbrücken bestehende Nossener Brücke (Baujahr 1964) ist durch Risse schwer in ihrer Funktion beeinträchtigt. Deshalb gibt es  bereits im Adventsverkehr arge Einschränkungen mit dem Ausschluss schwerer Fahrzeuge und der Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h. Ein Ersatzneubau kostet geschätzte 140 Millionen Euro.  

Der traditionsreiche Dresdner Zoo hofft, mit Solardächern auf dem neuen Orang-Utan-Haus und dem Prof. Brandes-Haus irgendwann einmal Energiekosten zu sparen. Doch erst einmal müssen die Solaranlagen auf den Dächern für 252.000 Euro gekauft und montiert werden. Funktioniert die grüne Technik und scheint die Sonne wirklich oft genug, könnten pro Jahr 126.469 kWh Strom erzeugt werden. Geht die optimistische Milchmädchenrechnung auf, soll sich die Anlage nach 12 Jahren amortisieren.  

Sie ist eine beliebte Touristenattraktion, die Einheimische und Fremde bis zum Lichtenhainer Wasserfall bringt. Doch bis zum 21. Dezember in die Kirnitzschtalbahn - eine in die Sächsische Schweiz fahrende Straßebahn - wegen Arbeiten an den Gleisen und Unterbau außer Betrieb. . Ab 22. Dezember soll die Kirnitzschtalbahn wieder täglich aller 70 Minuten fahren. Bis dahin gibt es einen Ersatzbusverkehr.

Am 21. November dreht sich im einstigen Wasserschloss der Wettiner in Moritzburg bei Dresden wieder alles um das 1973 u. a. hier gedrehte DEFA-Kult-Märchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Die Museumsdirektion des heute dem Freistaat Sachsen gehörenden Schlosses erwartet in diesem Winter den 1,5 Millionsten Besucher.

 

 

Bis zum 9. März 2025 zeigt jetzt das Albertinum Dresden an der Brühlschen Terrasse die Schau "Moderne Frauen". Präsentiert werden Werke wichtiger Künstlerinnen aus der Zeit um 1900. Die Gemälde, Grafiken und Skulpturen waren bislang ins Depot der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) verdammt. Für Freunde der Kunst gibt es nun zum Beispiel die Chance der Wiederbegegnung mit Werken von Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907), die als eine bedeutende Vertreterin des Expressionismus gilt.

Der am 27. November 2024 eröffnende Striezelmarkt stellt den durch Carolabrücken-Einsturz paralysierten Straßenverkehr in Dresden auf eine harte Bewährungsprobe. Weil ein Verkehrskollaps zu befürchten ist, soll man die komplette Innenstadt (26er Ring meiden). Autos können in der Flutrinne parken, von wo aus eine Straßenbahnlinie in die City führt. Für 130 Busse ist der Parkplatz an der Marienbrücke reserviert.  

Bleibt die Bundesgartenschau 2033 in Elbflorenz ein Politiker-Traum? Angesichts leerer Stadtkasse ist noch völlig unklar, wie Dresden die Investitionskosten eines solchen Großereignisses tragen und die entstehenden Defizite ausgleichen will. Laut Studie müssen im Vorfeld 175 Mio. Euro investiert werden. Dafür könnte es im Idealfall 116 Mio. Euro Fördermittel geben. Mindestens 59 Mio. Euro muss die Kommune allerdings selbst berappen. Der eigentliche Buga-Betrieb kostet dann nochmals 80 Mio. Euro. Wenn es sehr gut läuft, dürften sich 62 Mio. Euro durch den Ticketverkauf refinanzieren. Das Minus von 18 Mio. Euro trägt wieder Dresden allein.   

Eines der schönsten barocken Ensembles der Welt - der Dresdner Zwinger - bedarf regelmäßiger Restaurierung. Das erkannten schon die Altvorderen vor 100 Jahren, welche 1924 dem damals arg verwitterte Kleinod der Architektur eine Zwingerbauhütte zur Seite stellten. Diese in der Tradition der kirchlichen Dombauhütten stehende Einrichtung kümmert sich seitdem um die ständigen Arbeiten an Bauwerk, Fassade und Figurenschmuck. Gegenwärtig hat man unheimlich viel am Glockenspielpavillon und dem durch Archäologen quasi umgepflügten Innenhof zu tun.