Wenn am 26. Januar 2018 die Welt der Schönen und Reichen, die Spitzen von Politik, Wirtschaft und Show, zum 13. SemperOpernball in Europas prächtigsten Muse-Tempel nach Dresden pilgert, wird sie auch Zeuge hoher Ehrungen. Zum Beispiel wird das 39-jährige Fußball-Genie Miroslav Klose mit dem St.-Georgs-Orden aus purem Dukatengold ausgezeichnet. Die exklusive Preziose kommt aus dem Juwelier-Hause Georg Leicht, kostet 10.000 Euro. Übrigens gibt es nur noch 70 Rest-Karten für das legendäre Ball-Ereignis, welches sechs Stunden live im TV übertragen wird.
Der Totalausfall der Staatsoperette Dresden durch Überflutung mit Wassermassen im Bühnenbereich - am 18. Oktober durch Havarie der Löschanlage eingetreten - soll Ende Januar 2018 Geschichte sein. Bislang gingen dem Traditionshaus schon Einnahmen in Höhe von 360 000 Euro verloren. Jetzt genehmigte die Stadt Dresden 240 000 Euro zum Neukauf von 162 Scheinwerfern. Damit kann die zerstörte Bühnentechnik vollständig ersetzt werden.
Der kopflose Reiter aus der Dresdner Heide, Scheintote, das erste Wasserklosett der Landeshauptstadt - Kurioses, Schauerliches und Kriminelles aus Sachsens einstiger Haupt- und Residenzstadt präsentiert am heute das Dresdner Stadtarchiv in der Albertstadt. Die Schau "in civitate nostra Dreseden" bietet eine besondere Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte.
Ein ganz besonderer romantisch-musikalischer Leckerbissen wartet heute mit der Orgelnachtmusik bei Kerzenschein, 21 Uhr, auf Freunde unserer weltberühmten Dresdner Frauenkirche. Beim Schein der Kerzen erklingen Werke von Dieterich Buxtehude 1637 - 1707), Johann Sebastian Bach (1637 - 1707) und César Franck (1822 - 1890). Zum Klang unserer Königin der Instrumente erhebt der 52-jährige Frauenkirch-Pfarrer Sebastian Feydt die Stimme zum geistlichen Wort.
Während Sachsens Kleinstädte schrumpfen und Dörfer veröden, kann die Landeshauptstadt Dresden auf eine erfreuliche Entwicklung hoffen. Laut Statistikern werden die gegenwärtig 553.350 Einwohner bis zum Jahr 2030 auf 582.600 Menschen angewachsen sein. Das sind reichlich fünf Prozent mehr als heute. Man schätzt, dass viele der Neubürger in die Altstadt, die Friedrichstadt, Kaditz, Mickten und Trachau ziehen. Stadtteile wie Prohlis, Reick, Tolkewitz, Seidnitz oder Gruna werden nach Stadt-Prognose kaum von diesem Wachstum profitieren.
Der 58-jährige Dirigent Christian Thielemann zählt zu den am besten bezahlten Taktstock-Genies Deutschlands, steht seit 2012 der Sächsischen Staatskapelle vor. Nach sehr langen und zähen Verhandlungen verlängerte er jetzt um weitere fünf Jahre bis zum 31. Juli 2024. Dabei verpflichtete er sich pro Jahr zu 40 Dirigaten mit dem Orchester, wovon 25 in Dresden stattfinden. Der Rest bei Konzertreisen. Von September 2021 bis Januar 2022 darf er eine Auszeit nehmen.
Einer der ältesten, größten und schönsten Weihnachtsmärkte Europas - der Dresdner Striezelmarkt - ist wieder offen! Seit 583 Jahren zieht er jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt (letztes Jahr sogar 2,5 Millionen) in seinen Bann. Unter der 20 Meter hohen Fichte und der 15 Meter hohen Erzgebirgspyramide versammeln sich im Schatten der Dresdner Kreuzkirche auf dem ältesten Platz der sächsischen Landeshauptstadt wieder 230 Händler. Hier gibt es neben dem Original Dresdner Christstollen - von Einheimischen Striezel genannt - Pulsnitzer Pfefferkuchen, Pflaumentoffeln, erzgebirgischen Räuchermännern, Nussknackern und Schwibbögen unheimlich viel zum Naschen und Verschenken.
Unser über 800 Jahre alter Dresdner Kreuzchor mit seinen zauberhaften Knaben- und Männerstimmen. Dazu der neuerdings auch von diversen Skandalen heimgesuchte 37-jährige Show-Geiger und CD-Millionär David Garret. Am 22. Dezember werden beide beim 3. großen Adventskonzert im Dynamo-Stadion dabei sein. Als Moderator wurde der bei einer TV-Sendung querschnittsgelähmte 30-jährige Samuel Koch verpflichtet. Mehr Spektakel rund um die Adventsszeit und unser christliches Weihnachtslieder-Brauchtum ist wohl kaum denkbar.
Ballzauberer Prof-Hans-Joachim Frey, der den berühmten Dresdner SemperOpernball zum wichtigsten Klassik-Entertainment-Event Deutschlands machte - gestern wurde der geniale Kulturmanager von Dresdens 46-jährigem Oberbürgermeister Dirk Hilbert in Linz/Österreich nach Sotschi verabschiedet. In der Touristenmetropole Russlands wird er aus den Olympia-Stätten ein internationales Festivalzentrum mit gigantischem Konzerthaus-Neubau erschaffen, Sotschi zum "Salzburg am Schwarzen Meer" entwickeln. Der 47-jährige Kulturminister der Russischen Föderation, Wladimir Medinski, kam persönlich, um dem 52-jährigen Frey für seinen Start alles Beste zu wünschen. Dem SemperOpernball bleibt Professor Frey natürlich erhalten.
Die Katzen, Hunde und Meerschweinchen des Dresdner Tierheimes sind plötzlich reich. Sie erbten 330.249,20 Euro. Der Jahresetat des städtischen Tierheims beträgt lediglich 536.546 Euro (davon 322.950 Euro Personalkosten). Der edle Spender war ein nach Dresden abkommandierter schwäbischer Beamter im Ruhestand, der bereits 2014 im Alter von 68 Jahren verstarb. Allerdings zogen sich die Rechtsstreitigkeiten um seinen durch eisernen Sparfleiß so üppigen Nachlass bis heute hin, konnten gerade zum Vorteil der Tiere beendet werden. Er war dem Tierheim besonders zugetan, weil er durch dieses selbst einen Hund vermittelt bekam.
Mit aktuell 553.198 Einwohnern im II. Quartal 2017 ist Sachsens Landeshauptstadt wieder um einige Tausend Bürger gewachsen. Darunter beherbergt die Hauptstadt des Freistaates 38.692 Ausländer, was einem Anteil von 7 Prozent der Bevölkerung entspricht.
Dresden,die Boom-Town des Europa-Tourismus, führt ab heute die sogenannte Dresden Card ein. Diese bekommt jeder Tourist ausgehändigt der in einem Dresdner Hotel, Pension, Ferienwohnung oder Campingplatz gegen Bezahlung übernachtet. Die teilnehmenden städtischen Kultureinrichtungen gewähren darauf einen Vorteil von 20 Prozent auf Ticketpreise. Die Dresden Information zwischen 10 und 20 Prozent Rabatt auf ihre Produkte.
Die Reformation - das Weltereignis der Christenheit - gestern ehrte der 62-jährige Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler diese Zäsur der Geschichte Europas und vergas auch wichtige Kulturregionen wie unser Schlesien nicht. Er eröffnete im Sächsischen Landtag die neue Ausstellung "500 Jahre Reformation. Sachsen - Oberlausitz - Schlesien".
Seit dem Mittelalter war die Dresdner Augustusbrücke die wichtigste Elbquerung der Oberelbe. Altersschwach und schwer beschädigt, begann dieses Jahr die Sanierung. Da jedoch mindestens zwei Brückenbögen komplett erneuert werden müssen, verschiebt sich die Fertigstellung wohl auf 2020. Bis dahin müssen Touristen warten, wenn sie von Residenzschloss und Hofkirche in der Altstadt zu Goldenem Reiter und Jägerhof in die Neustadt gelangen wollen.
Heute ist für die Christenheit der Tag, an Reue für begangene Sünden zu denken, sich auf den einzig wahren Glauben - unseren der Dreieinigkeit Gottes gewidmeten Gottesglauben - zu besinnen. Durch das "Reichsgesetz über die Feiertage" vom 27. Februar 1934 wurde der Buß- und Bettag gesetzlicher Feiertag im gesamten Deutschen Reich, jedoch im Zweiten Weltkrieg auf einen Sonntag verlegt und damit quasi als separater Feiertag abgeschafft. Diesen so ungemein wichtigen Tag führte man nach Kriegsende wieder ein, wobei er in Ost und West zahlreichen Modifikationen unterworfen war. Der grassierende Unglaube machte es jedoch möglich, ihn mit Wirkung ab 1995 abzuschaffen. Lediglich Sachsen unter der weisen Führung des heute 87-jährigen Professors Dr. Kurt Hans Biedenkopf verweigerte sich dem schlimmen Zeitgeist. Hier besteht er bis heute als gesetzlicher Feiertag weiter!