Rund 60.000 Kunden und 1000 Unternehmen können nicht irren. Die Nuss-Nougat-Creme NUDOSSI aus der Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH & Co. KG aus Radebeul wurde jetzt mit dem Award "Deutschlands Kundensieger 2019" in der Kategorie "Brotaufstrich & Konfitüre" geehrt". Mit 36 Prozent Haselnüssen zählt das unverwechselbare Ost-Produkt seit Mitte 1968 zu den Glücksboten am Frühstückstisch. Vom bekannten sächsischen Autor Dr. Jürgen Helfricht liegt dazu das Buch "Der Nudossi Code. Backrezepte & Kochideen. Die Geschichte der Nuss-Nougat-Creme" vor.
Sachsens Landeshauptstadt verfügt über einen einzigartigen Schatz an Museen, die Touristen aus aller Welt faszinieren. Neben der Gemäldegalerie Alte Meister, der Porzellansammlung oder dem Grünen Gewölbe auch über das Militärhistorische Museum. Doch den Charme machen nicht allein die großen wie Verkehrsmuseum, Museum für Kunsthandwerk oder Rüstkammer aus. Viele kleine wie das Erich-Kästner-Museum sind ebenso einen Besuch wert.
Mit Spitzhaus, Spitzhaustreppe und Weinberg "Goldener Wagen" bildet die Kurfürstlich-Königliche Hoflößnitz, Sachsens Weinmuseum, ein zauberhaftes Ensemble. DÍhre Geschichte reicht bis 1401 zurück. Da kaufte Markgraf Wilhelm I. (1343 - 1407) den paradiesischen Flecke Erde. Im Festsaal und Salons sind bis heute einzigartige Decken- und Wandgemälde zu bewundern. Die Hoflößnitz muss man besucht haben, wenn man Sachsen verstehen will!
In Graupa an Dresdens östlicher Stadtgrenze befinden sich mit dem Lohengrinhaus und dem größten Wagner-Denkmal der Welt im Liebethaler Grund Pilgerstätten für die Fans von Komponisten-Genie Richard Wagner (1813 - 1883). Seit 2011 gehört auch das Jagdschloss Graupa zu dem Ensemble. Das hier neu eingerichtete Richard-Wagner-Museum zählte diese Woche bereits den 100.000. Besucher.
Europas älteste Manufaktur, in welcher seit 1710 das erste Hartporzellan hergesetllt wurde, öffnet wieder ihre geheimen Produktionsanlagen und Künstler-Werkstätten. Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen lässt sich am 26. April von 12 bis 17 Uhr und am 27. April von 10 bis 17 Uhr hinter die Kulissen blicken.
Die Flucht der sächsischen Kronprinzessin Luise von Toscana (1870 - 1942) vom Dresdner Hof im Jahre 1902 gilt als einer der größten Adels-Skandale zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Lebensbeichte der Erzherzogin von Österreich, die fast Königin von Sachsen geworden wäre und die Stammutter aller heutigen albertinischen Wettiner ist, erschien soeben in kompletter Neuauflage. Sachkundig kommentiert und die Familiengeschichte bis in unsere heutigen Tage fortgesetzt von dem wohl exzellentesten Kenner des Königshauses, dem 55-jährigen Dr. Jürgen Helfricht. "Luise von Toscana: Mein Lebensweg", erschien im Verlag der Kunst Dresden und ist über den Buchhandel zu bestellen.
Ein großer Kabarettist, der als "Der betrunkene Sachse" Furore machte und waschecher Dresdner ist von uns gegangen. Der 1953 geborene Olaf Böhme hatte sich als Mathematiker zu einem Teilgebiet der Wahrscheinlichkeitstheorie promoviert, später sein Kabarett-Hobby zum Beruf gemacht. Als Chef beim "theater 50" und Besitzer der Privatbühne "bebe" sorgte er mit Programmen wie "August der Schwache" für Heiterkeit und Nachdenklichkeit. Von seiner 2008 diagnostizierten Leukämie erholte er sich nach Stammzellentransplantation 2012 kurzzeitig. Doch ab Herbst 2016 konnte er nicht mehr auf der Bühne stehen. Jetzt vollendete sich sein Künstlerleben.
Kurz vor seinem 83. Geburtstag starb jetzt in seiner Wahlheimat Berlin der in Dresden geborene Gebrauchsgrafiker Prof. Axel Bertram. Jeder kennt seine 1969 entworfene 20-Pfennig-Münze oder die 5-Mark-Münze der DDR, die von ihm gestalteten Zeitungen NBI, Wochenpost oder Sibylle. Als Professor Schrift und gebrauchsgrafisches Gestalten gab es sein Genie an den Nachwuchs weiter.
Dresdens einzige Autofähre, die von Kleinzschachwitz nach Pillnitz verkehrt, muss Dienstag bis Donnerstag wegen Getriebeschadens an einem Propeller-Antrieb ihren Betrieb einstellen. Diese Fährverbindung ist bei Einheimischen und Touristen besonders beliebt. Täglich setzen zwischen den beiden Ufern 3.800 bis 4.800 Personen, 660 bis 1.000 Fahrräder und 200 bis 280 Auto über. Voraussichtlich Freitag, 5.30 Uhr ist die Autofähre wieder benutzbar.
Nach übereinstimmenden Medienmitteilungen ermittelt die Dresdner Staatsanwaltschaft gegen mindestens eine kriminelle Person aus dem Dresdner Sozialamt, die durch Geheimnisverrat ordnungsgemäße Abschiebungen von unberechtigten Asylbewerbern verhinderte und damit der Stadtgesellschaft und dem deutschen Staat schwersten Schaden zufügte. Letztes Jahr scheiterten 283 von 612 versuchten Abschiebungen, im Jahr zuvor 234 von 490 Abschiebungen.
Nach der erfolgreichen Premiere von "Pariser Leben" im König Albert Theater in Bad Elster kommt die Operette von Jacques Offenbach (1819 - 1880) jetzt am 22. März, 20 Uhr, ins Stammhaus nach Radebeul. Damit feiert die traditionsreiche Bühne den 200. Geburtstag des großen Franzosen in diesem Jahr.
Gottfried Silbermann (1683 - 1753) war das deutsche Orgelbau-Genie des Barochzeitalters. Seine Königinnen der Instrumente erklingen bis heute z. B. in der Katholischen Hofkirche Dresden oder dem Freiberger Dom. Ihm zu Ehren werden 2019 zum 23. Mal die Silbermann-Tage veranstaltet. Dieses Festival findet vom 4. bis zum 15. September statt, stellt 30 hochkarätige Veranstaltungen auf die Beine.
Seit Menschengedenken hat Rathen in der Sächsischen Schweiz eine Fähre. Nun ist die bekannte Gierseilfähre wegen eines Defekts seit Dienstag außer Betrieb, wird in die Schiffswerft gebracht. Eine Gierseilfähre nutzt die Strömung des Flusses. Dafür hängt sie an einem langen Drahtseil, welches sich kurz vor dem Fahrzeug aufteilt. Ein Seilende ist am Bug und eines am Heck der Fähre befestigt. Das Drahtseil wird am Flussufer verankert. Durch Veränderung der Länge der Enden zueinander verändert sich der Anstellwinkel der Fähre zum Strom. Der Druck des anströmenden Wassers drängt sie an das Ufer.
Der Schweizer Kunstmaler Anton Graff (1736 - 1813) hat rund 2000 Werke hinterlassen, darunter etwa 1000 Porträts seiner berühmtesten Zeitgenossen. Die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, welche 50 seiner Werke besitzt, präsentiert ab heute 25 Ölgemälde aus des Meisters genialer Hand. Die Schau ist bis zum 16. juni geöffnet.
Fans von Operetten und dem 59-jährigen Maestro Christian Thielemann können sich schon Silvester vormerken. Da will der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Höhepunkte aus Franz Lehárs (1870 - 1948) „Land des Lächelns“ in der Semperoper zu Gehör bringen. Das Feilen an Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ lohnt für seine Dresdner "Wunderharfe", erklärt Christian Thielemann: „Die Flexibilität, die wir uns bei der Operette erarbeiten, hilft uns bei Opern wie Richard Wagners ,Meistersinger’.“