Lingnerschloss - entweder Investoren-Duo oder Millionenstrafe für Dresden!

Am 3. September 2026 soll der Dresdner Stadtrat zustimmen, dass die beiden durch einen 1,65-Millionen-Vertrag bereits gebundenen, mit ihren privaten Vermögen als sehr solvent und mit einem schlüssigen Plan für Weiterentwicklung und öffentliche Nutzung ausgewiesenen Investoren Thomas Bohn und Oliver Kreider das Erbbaurecht für das unter hohem Sanierungsbedarf leidende Lingnerschloss erhalten. Zwar hatte sich in den letzten Wochen eine Truppe in der Öffentlichkeit präsentiert, welche lauthals selbst Interesse am Erbbaurecht anmeldete. Allerdings gibt es schwere Bedenken u. a. gegen deren Wortführer. Nun teilte der Lingnerschloss-Insolvenzverwalter Dresden klipp und klar mit: Sollte der Stadtrat Bohn und Kreider den Kauf des Erbbaurechts verweigen, kommen auf die Landeshauptstadt Verfahrenskosten von mindestens 2,1 Mio. Euro und vermutlich weitere hohe Forderungen zu. Dass die unter Geldnot an allen Ecken leidende Stadt selbst die 1,65 Mio. Euro für ein Schloss am Elbhang an den Insolvenzverwalter zahlen und weitere Millionen für deren Sanierung sowie die Aufrechterhaltung des Betriebes aufbringen möchte, gilt als unwahrscheinlich.

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