Heute vor 94 Jahren verstarb Sachsens letzter König
In seiner Exilresidenz auf Schloss Sibyllenort bei Breslau verstarb am Abend des 18. Februar 1932 nach linksseitigem Schlaganfall Sachsens letzter König Friedrich August III. Als der Leichnam des Monarchen, welcher 1918 nur für seine Person dem Sachsen-Thron entsagt hatte, am 22. Fenruar 1932 gegen 10 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof eintraf, säumten Hunderttausende die Straßen. Unter den etwa 500.000 Trauernden, die dem beliebten Herrscher die Ehre erwiesen, gab es viele Quetschungen, Ohnmachtsanfälle und sogar zwei Tote. Die von der Sächsischen Staatskapelle untermalte Totenmesse am Folgetag sowie Beisetzung fanden in der Katholischen Hofkirche statt, wo Friedrich August III. seitdem in der Neuen Gruft ruht. Das beste Nachschlagewerk, welches alle sächsischen Herrscher und die Familie bis in heutige Tage vorstellt ist, ist das in 6. Auflage vorliegende, reich illustrierte, Taschenlexikon "Die Wettiner. Sachsens Könige, Herzöge, Kurfürsten und Markgrafen".