4500 Jahre alte Hügelgräber nahe Dresden entdeckt
Bei archäologischen Untersuchungen auf der 7,2 Hektar großen Erweiterungsfläche der Kiesgrube Ottendorf-Okrilla nördlich von Dresden stießen Grabungsexperten jetzt auf ein Gräberfeld der Schnurkeramiker, welche 2750 bis 2200 vor Christus hier siedelten. Diese Meister keramischer Gefäße verzierten ihr Geschirr, indem sie vor dem Brennvorgang eine verdrehte Schnur in die Masse drückten. In zehn Hügelgräbern, deren Alter auf 4500 Jahre geschätzt wird, fanden sich Amphoren und Trinkbecher neben Beilen, Äxten, Schleifsteinen und Pfeilspitzen aus Feuerstein. Doch auch ein kostbarer Kupferschmuck, welcher ebenfalls auf die herausgehobene soziale Stellung der hier Bestatteten hindeutet.